Arbeitsdienst: Mit Taktik gegen das Sand-Trauma und Winterschlaf für die Hütte
Am heutigen Samstag hieß es am Fluggelände des MFC Penzberg wieder: Ärmel hochkrempeln statt Fernsteuerung laden! Das Wetter zeigte sich anfangs von seiner typisch herbstlichen Seite – wolkig, kühl und perfekt geeignet, um sich warmzuschuften.
Die große Taktikwende am Startbahnende
Unsere Platzwarte Bernd und Stefan hatten die Lage und die Helfertruppe von der ersten Sekunde an fest im Griff. Und die beiden bewiesen echte strategische Genialität: Diesmal wurde das Pferd – beziehungsweise die Landebahn – von hinten aufgezäumt! In den letzten Jahren galt beim Verteilen von Sand und einer kompletten Containerladung Erde nämlich oft das Gesetz des schwindenden Materials: Bevor man das andere Ende der Bahn auch nur aus der Ferne sah, war die Erde schon alle. Heute nicht! Durch den Start am "falschen" Ende bekamen diesmal wirklich alle Ecken ihr Fett weg.
Damit das Ganze auch fliegertauglich platt gemacht wurde, war dieses Jahr auch wieder die schwere BOMAG-Walze im Einsatz, die uns freundlicherweise erneut vom Bauhof Penzberg zur Verfügung gestellt wurde. Ein herzliches Vergelt’s Gott dafür an dieser Stelle!
Rettung nahte auch für die schweren Jobs: Der Toni aus Sindelsdorf düste in einem epischen Geschwindigkeitsrausch von maximal 25 km/h mit seinem Lader rüber zum Flugplatz. Ein echter Segen – sonst hätten die Schubkarren und die Helfer beim Verteilen der Erde an der Landebahn geglüht! Nebenbei hat er auch noch die Rohre für den Motorstartplatz versetzt, die wir ohne den Lader niemals so einfach aus dem Boden und wieder rein bekommen hätten. Ein riesiges Vergelt’s Gott für diese super Hilfe!
Parallel dazu mutierte die Truppe zu Landschaftsgärtnern: Die Büsche am Rand wurden ordentlich gestutzt und das hartnäckige Gestrüpp am Startbahnende rigoros entfernt. Freie Sicht für freie Flüge! Auch die Zufahrtswege zur Bahn und der Vorbereitungsraum wurden fachmännisch ausgebessert.
Klarschiff an der Hütte
An unserer Hütte wurde ebenfalls ordentlich gewirbelt. Es wurde gründlich aufgeräumt, alles auf Vordermann gebracht und das Ganze offiziell winterfest gemacht.
An unserer Hütte wurde ebenfalls ordentlich gewirbelt. Es wurde gründlich aufgeräumt, alles auf Vordermann gebracht und das Ganze offiziell winterfest gemacht.
Für die zirkusreife Einlage des Tages sorgte die Dachrinnenreinigung: In einer waghalsigen Gemeinschaftsaktion bediente der Beira die Schubkarre, während der Riadara – mit dem Besen bewaffnet auf einem Tragl in der Karre balancierend – die Rinne säuberte. Diese bayerische Spezial-Konstruktion war definitiv das heimliche Highlight der Aktion!
Jetzt ist die Hütte endgültig bereit für den Winter.
Die Rettung kam zur Mittagszeit
Pünktlich zur Mittagszeit hatte Petrus ein Einsehen mit uns: Die Wolken rissen auf, die Sonne kam raus – und mit ihr das absolute Highlight des Tages: die traditionelle Brotzeit! Die hart erarbeiteten Leberkas-Semmeln (LKS) schmeckten nach dem schweißtreibenden Einsatz mit Schaufel, Rechen und Schubkarre gleich doppelt so gut. Die fleißigen Helfer waren bis in die Haarspitzen motiviert und haben sich jede einzelne Semmel redlich verdient.
Pünktlich zur Mittagszeit hatte Petrus ein Einsehen mit uns: Die Wolken rissen auf, die Sonne kam raus – und mit ihr das absolute Highlight des Tages: die traditionelle Brotzeit! Die hart erarbeiteten Leberkas-Semmeln (LKS) schmeckten nach dem schweißtreibenden Einsatz mit Schaufel, Rechen und Schubkarre gleich doppelt so gut. Die fleißigen Helfer waren bis in die Haarspitzen motiviert und haben sich jede einzelne Semmel redlich verdient.
Fazit der Vorstandschaft
Was für ein Tag! Ein riesiges Dankeschön an alle, die heute mit angepackt haben. Ein tolles Miteinander, super Stimmung und alle haben sprichwörtlich an einem Strang (oder eher am selben Rechen) gezogen. Wir als Vorstandschaft sind unheimlich stolz auf euch und diese Truppe. Der Platz ist bereit, der Winter kann kommen – danke euch für diesen großartigen Einsatz!
Was für ein Tag! Ein riesiges Dankeschön an alle, die heute mit angepackt haben. Ein tolles Miteinander, super Stimmung und alle haben sprichwörtlich an einem Strang (oder eher am selben Rechen) gezogen. Wir als Vorstandschaft sind unheimlich stolz auf euch und diese Truppe. Der Platz ist bereit, der Winter kann kommen – danke euch für diesen großartigen Einsatz!