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65 Jahre  Modellflugclub Penzberg
gegrÜndet am 30.10.1960

Der Modellflugclub Penzberg ist aus der Bastelgemeinschaft Penzberg entstanden. Zu dieser Zeit wurden einige Gruppen innerhalb der
Volkshochschule Penzberg gegründet und von dieser organisiert.

Die Überraschung war groß, als ein Ordner durchgearbeitet werden konnte, in dem die Vereinsgeschichte fein säuberlich abgeheftet wurde.

An dieser Stelle entsteht nun ein kleiner Querschnitt durch 65 Jahre Vereinsgeschichte mit Berichten, Bildern und Personen, die den Verein begleitet haben.

Zuerst einen großen Dank an alle, die den Verein durch vorausschauende Planung und Führung zu einem Erlebnis gemacht haben.
Hier nun die vorangegangenen ersten Vorstände, die den Grundstock für den heutigen MFC Penzberg gelegt haben:
Willi Reinhardt, Helmut Pirzer, Norbert Schmidtner, Wolfgang Riedl, Robert Schneider
und aktuell (2025) Thomas Rötzschke.

Jeder Vorstand braucht natürlich ein Team hinter sich, um alles so machen zu können, dass der Verein davon profitiert.
All denen aus den Team's ein herzliches Vergelt’s Gott.

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Natürlich gab und gibt es auch sehr viele Mitglieder, die den Verein durch Ideen und Handlungen zu dem gemacht haben, was heute zu erleben ist.
Auch die Stadt Penzberg sowie der Bauer, der den Pachtgrund zur Verfügung stellt, Freunde und Nachbaren tragen bis heute dazu bei,
dass der Verein in der jetzigen Form existiert.
Danke hierfür an alle, die den Verein in welcher Form auch immer, unterstützt haben!

Treffpunkte zum Basteln und Fachsimpeln:
Dort, wo sich die Penzberger Hauptschule (heute Mittelschule) befindet, war der Verein Anfangs in einer freien Baracke untergebracht.
In einem Raum der Mädchenschule zwischen Realschule und Gymnasium.
Im Keller der ehemaligen Kegelbahn, auch „Alte Barbara“ genannt.
In einer Doppelgarage hinter dem Rotkreuz Haus.
Im Gebäude am Rollschuhplatz.

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Ein besonderes Ereignis war 1980 der Baubeginn des Vereinsheimes in Penzberg durch erhebliche Eigeninitiative.

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Treffpunkt zum Fliegen:
1960 Wiese bei Oberiedern.
1975 Betonstraße bei Sindelsdorf.
1975 - 77 Wiese bei Mühleck.
1978 Käser beim Urthahlerhof.
1989 Berghalde bei Penzberg.

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Seit 1989 ist der Verein auf dem jetzigen Modellflugplatz ansässig.

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Der Verein wurde 1975 in das Vereinsregister eingetragen.

Aus der Bastelgemeinschaft Penzberg wurde 2014 der Modellflugclub Penzberg e.V..
2002 konnte das max. Abfluggewicht für Modelle auf 25 kg erhöht werden.
2007 bekam der Modellflugplatz dann eine Jet Zulassung

Seit Bestehen des Vereins nahm dieser immer wieder an Veranstaltungen und Ausstellungen der Stadt Penzberg teil, um den Besuchern zu zeigen,
was im Modellbau mittlerweile alles möglich ist.

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Die  Modelle, die bei uns geflogen werden zeigen die gesamte Bandbreite des RC Modellfluges.
Angefangen bei einfachen und preisgünstigen Modellen aus Depron oder EPP (eine Art formgepresstes Styropor) das es als Bausatz oder fix und fertig (RTF) gibt über selbstgebaute Holzmodelle bis zu aufwendige GFK Modelle. Es gibt Segelflugzeuge bzw. Motorsegler, Propellerflugzeuge und auch Jet’s.
Als Antrieb ist alles erdenkliche möglich. Wir fliegen elektrisch mit Verbrennern und Turbinen in alle Größen. Diese Größen haben nur zwei Beschränkungen: Einmal die Lautstärke und zum anderen das Gesamtgewicht der Modelle. Jedes größere oder auffällige Modell wird von unserem Prüfungsteam messtechnisch erfasst. Bei bestehen der Prüfung wird eine Flugberechtigung ausgestellt, die es dem Besitzer erlaubt, dass Modell bei uns zu fliegen.
Als eigene Sparte gilt der Modellhubschrauber. Dieses Fluggerät erfordert ein komplett anderes Steuervermögen. Denn im Gegensatz zu Flugzeugen die immer nur vorwärts fliegen, können Hubschrauber in alle Richtungen fliegen.
Zusammen ergibt das einen perfekten Mix, dass durch das Verhalten der Modellpiloten das Hobby des RC Flugmodellbaus so faszinierend macht.

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Sehr wichtig war und ist dem Verein die Jugendförderung.
Mit viel Engagement wird den Jugendlichen gezeigt, auf was man beim Flugmodellbau achten muss. Die selbst gebauten Modelle wurden dann auf dem Modellflugplatz zum Fliegen gebracht. Viele der damaligen „Lehrlinge“ sind heute immer noch im Verein und zeigen durch ihre Flugkünste, wie man die Schwerkraft austrickst und nützen kann.

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Seit Beginn ist es ein Vergnügen der Mitglieder, ihre Flugkünste mit Anderen zu messen!
So wurde jährlich kleinere Wettbewerbe mit den Nachbarvereinen veranstaltet. Die „Oberlandrunde“ ist bis heute ein fester Bestandteil dieser Treffen. Die Regeln wurden so aufgestellt, dass jeder daran teilnehmen kann. Es steht nicht der maximale Erfolg im Vordergrund, sondern das gemeinsame Fliegen und der Spaß an erster Stelle.
Wobei einen gewissen Ehrgeiz nicht zu übersehen ist!

Die Mitglieder des MFC waren und sind auch immer wieder auf Meisterschaften zu finden!
Auf der Teck, UHU Wettbewerbe oder nationale und internationale Meisterschaften sind nur ein Teil davon.
Auch gemeinsame Ausflüge zu den bekannten Treffen, wie in den Bergen sowie Einladungen zu Flugtagen, stehen auf dem jährlichen Programm.

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1963 kam man auf die Idee, eine Grubenlampe des Penzbergers Bergwerks als Preis auszuloben.
Eine fantastischer Gedanke, in dem alles, was den Landkreis geprägt hat, mit Stolz zeigt.

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(Die Idee, eine solche Grubenlampe als Wanderpokal für die jährliche Vereinsmeisterschaft zur Verfügung zu stellen, ist leider bisher gescheitert!Es war nicht möglich, noch eine alte Grubenlampe zu finden. Aber die Suche geht weiter und so gilt der Spruch „Die Hoffnung stirbt zuletzt“!)

Am 25.7.2021 hat ein starkes Unwetter mit Hagel die alte Linde, die vor der Hütte am Modellflugplatz steht, zum Teil umgeworfen.
Die Hütte ging dabei zu Bruch!

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Durch Eigenleistung und technischer Unterstützung vieler, wurden die Bruchstücke beseitigt und mit dem Wiederaufbau begonnen.
Jetzt steht die Hütte wieder gut da und wurde auf die Bedürfnisse der Modellbauer angepasst.
Weitere Bilder über den Wiederaufbau sind für Vereinsmitglieder im internen Bereich (Hütte) zu finden!

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Schon immer wurde zwei mal im Jahr während der Arbeitstage am Vereinsheim, der Hütte am Platz sowie an der Startbahn gearbeitet, um alles schön,
nützlich und sauber zu halten.

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Das sich der Verein perfekt in die Natur einfügt, zeigen immer wieder die Besucher, die mit Fell, Flügel oder Federn in der Umgebung nach Futter suchen
oder gar wohnen.
Wir freuen uns jedes mal, wenn diese Besucher mit Erstaunen feststellen, dass, wenn auch durch technischer Unterstützung, der Mensch in die Luft gehen kann.

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Für die Zukunft stellt sich der Verein vor, weiter genau so bestehen zu können und die Gemeinschaft durch kleine Feste stärken zu können.
So sind der Vatertag, die Sonnwendfeier, die Vereinsmeisterschaft und das Sylvesterfliegen ein fester Bestandteil im Vereinsleben.

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Jetzt fehlt nur noch ein „Muttertagsfliegen“!
Denn ohne Mütter würde es ja auch keinen Vatertag geben und wenn man darüber nachdenkt, wäre das ein logischer Schritt.
Außerdem ist es ja so, dass unsere Mütter und Frauen ihre Modellbaumänner auch immer unterstützen, wenn was kaputt geht, sogar bemuttern
und  auch Grenzen aufzeigen.
Das sollte doch auch mal Beachtung finden!

Frei nach Ludwig Thoma: 
„Man muss nachdenken was man tun kann“!
und
„Wenn man weiß was man tun kann, sollte auch darüber nachgedacht werden, ob es für einen gut ist“!

Februar 2025